11. April 2013, 20:30

Handel verläuft in einer Seitwärtsrange

Trotz positiver Konjunkturdaten aus den USA verläuft vor allem der Nachmittag des heutigen Handelstages in einem Seitwärtsmodus zwischen 7826 und 7855 Punkten im Dax. Aktuell notiert das Börsenbarometer mit 7855 Punkten 0,55 Prozent im Plus.

 

Jenseits des Atlantiks konnten besser als erwartet ausgefallene Daten vom Arbeitsmarkt keine größeren Impulse aussenden. Die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe fielen auf Wochenbasis mit 346.000 Anträgen positiver als erwartet aus. Analysten hatten mit 365.000 Erstanträgen kalkuliert.

Als Reaktion auf eine erfolgreiche Platzierung von Staatsanleihen seitens Italien in einem  Volumen von 7,2 Milliarden Euro am Kapitalmarkt konnte die Europäische Gemeinschaftswährung die Marke von 1,31 US-Dollar überspringen. Aktuell kostet ein Euro 1,3117 US-Dollar, was dem höchsten Stand der letzten sechs Wochen entspricht.

 

Nachdem der Goldpreis am gestrigen Handelstag als Reaktion auf die Goldverkäufe des zypriotischen Staates rund 1,2 Prozent nachgeben musste notiert das Edelmetall aktuell mit 1564 US-Dollar 0,36 Prozent im Plus. Zypern muss als Eigenleistung zum EU-Rettungspaket einen Teil seiner Goldreserven veräußern und  Anleger weltweit dürften sich nun die Frage stellen, ob ein solcher „Zwangsverkauf“ in anderen finanziell angeschlagenen EU-Staaten ebenfalls bevorstehen könnte.

 

Aus charttechnischer Sicht bildet die Marke von 1620 US-Dollar aktuell einen Widerstand, so dass der Goldkurs zwischen 1620 US-Dollar und 1542 US-Dollar, der nächsten Unterstützung vorerst pendeln könnte. Erst ein über- bzw. unterschreiten dieser Marken würde weitere Kursverläufe bedingen.


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