DAX sucht neue (oder alte) Richtung – Gold steigt und steigt

Der DAX hat nach Ostern ein kühlendes Gewitter erlebt. In einem Schlag ging es um über 300 Punkte abwärts. Das ist normal und gehört zu einem Bullenmarkt. Sollte sich dieser jetzt fortsetzen, könnten schon bald neue Rekorde folgen. Charttechnisch bleiben weiter 18.700 Punkte ableitbar. Unter 18.200 Zählern dürfte es allerdings etwas ungemütlicher werden. Derzeit wagen sich die Anleger aber schon wieder zaghaft zurück auf das Parkett. Das liegt auch an den beschwichtigenden Worten des Vorsitzenden der US-Notenbank.

Jerome Powell hat gestern wenig Zweifel daran gelassen, dass die Fed die Leitzinsen in diesem Jahr senken wird. Auch die jüngst etwas angestiegene Inflation wird sie nicht von diesem Kurs abbringen. Powell will dem Markt die Angst vor einem Zurückrudern in Sachen Zinswende nehmen. Es folgten ein wieder schwächerer Dollar, Käufe am Aktienmarkt und sinkende Renditen. Die Investoren haben durch die Rede Powells wieder neuen Mut gefasst und steigen wieder in Aktien ein.

Der Goldpreis wird aktuell getrieben von einem hohen Momentum. Anleger kaufen, weil sie erwarten, dass die aufgekommene Dynamik den Preis noch weiter nach oben befördern könnte. Das Edelmetall ist jetzt plötzlich auch in der Erwartung sinkender Leitzinsen durch die Fed gefragt, nachdem der Preis bis Ende Februar nur seitwärts gelaufen war.

Der Kupferpreis steigt auf den höchsten Stand seit Januar 2023. Hinter dem Anstieg steckt eine allmähliche Stimmungsänderung der Anleger, weil sich die US-Wirtschaft weniger stark abkühlt und jüngste Daten aus China auf eine Stabilisierung des Wachstums hindeuten. Der weltweite Kupfermarkt steht auch wegen anhaltender Produktionsprobleme in Panama unter Druck, während sich chinesische Kupferschmelzen zusammentaten, um angesichts einbrechender Margen eine Produktionssenkung zu beschließen.

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Jochen Stanzl

Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig.