3. Juni 2013, 17:30

Dax in der Schaukel – Deutscher Leitindex hin und her gerissen

Während der Dax noch am Vormittag hinter tiefroten Vorzeichen notierte, kann sich das deutsche Börsenbarometer im weiteren Handelsverlauf per fulminanter Rückholbewegung auf festem Terrain zurückmelden. Im frühen Handel bugsierten vor allem schwache Vorgaben aus den USA und Japan den Aktienindex auf ein Tagestief von 8.214 Punkten. Überraschend positiv ausgefallene Einkaufsmanager-Indizes aus der Euro-Zone sorgten dann für die erwähnte Erholung und anschließende Spitzennotierungen knapp unterhalb von 8.400 Zählern. Zudem dürften nicht wenige Marktakteure Preisniveaus unter 8.250 Punkten als günstige Einstiegsgelegenheit interpretiert haben. Eine Preisspanne von rund 180 Punkten steht dabei stellvertretend für die zunehmende Nervosität am heimischen Aktienmarkt.

Schwächere Konjunkturdaten aus den Vereinigten Staaten sorgen am späten Nachmittag schließlich für einen erneuten Wechsel in die Verlustzone. So gab der ISM-Einkaufsmanager-Index für das verarbeitenden Gewerbe (Mai) zum Vormonat um 1,7 Treffer auf 49,0 Punkte nach und weist damit den niedrigsten Stand seit 4 Jahren aus. Zudem können die US-Bauausgaben im Monat April mit einem Anstieg von 0,4 Prozent gegenüber März nicht die erhofften Zuwächse liefern wie zuvor prognostiziert (+ 0,7%). Zur aktuellen Stunde notiert der Dax bei 8.311 Punkten 0,5 Prozent schwächer. Die europäische Gemeinschaftswährung legt dagegen 0,3 Prozent auf 1,3035 US-Dollar zu. Derweil präsentiert sich Gold mit einem Plus von 1,1 Prozent bei 1.405 US-Dollar pro Unze.

 

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