Was sind CFD ?

Mit CFDs (Contracts for Difference) handeln Sie auf Kursänderungen von Underlyings. Ob Aktie, Index, Rohstoff oder Anleihe, der sich darauf beziehende CFD vollzieht dessen Kursveränderungen 1:1 nach. CFDs eignen sich einerseits, um über Hebel hohe Renditen zu erzielen oder andere Positionen zu hedgen. Andererseits, um mit niedrigen Einsatz hohe Gewinne anzupeilen.

Der Siegeszug der CFDs setzte zuerst in Grossbritannien ein, weil dort auf eine Spekulationssteuer auf CFDs verzichtet wurde.

Im Prinzip ähnelt der CFD Handel stark einem Aktiengeschäft. Bei einem Aktiengeschäft müssen Sie den vollen Gegenwert der Aktienposition als Einstiegskapital aufbringen. Bei der Eröffnung einer CFD-Position wird lediglich ein Teil des Gesamtwertes als Sicherheit hinterlegt, die sogenannte Margin. In der Praxis handeln Sie also zu einem Volumen, dass Ihren Kapitaleinsatz um das 20-fache und mehr übersteigt.

Beispiel CFD Handel

Sie handeln einen CFD auf den DAX. Der DAX notiert in unserem Beispiel bei 7000 Punkten. Für den Kauf eines DAX CFDs verlangt der CFD-Broker eine Sicherheitenhinterlegung (Margin) welche in Abhängigkeit zu Ihrem eingestellten Hebel steht. Voreingestellt ist in der Regel ein Hebel von 20.

Den Hebel können Sie auch verändern (50, 20, 10, 5). Bei einem DAX von 7000 Punkten und einem Hebel von 20 hinterlegen Sie 1/20 davon als Margin, also 7000 durch 20 = 350 Euro.

Steigt der DAX nun von 7000 Punkten auf 7050 Punkte, steigt Ihr hinterlegtes Guthaben von 350 Euro auf 400 Euro. Wenn Sie sich nun dazu entscheiden, die Position wieder zu schließen, beträgt Ihr Gewinn 50 Euro!

Weiterlesen Die Wahl des richtigen Hebels (Margin)

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