Fuchsreport CFD Broker: Ergebnisse 2018:

fuchs report 2018-cfd brokerDer zum Springer Konzern gehörende Verlag gibt seit 1949 einen gleichnamigen Informationsbrief für Unternehmer, Berater und Kapitalanleger heraus. Für die Abonnenten werden die Entwicklungen im Finanz- und Kapitalanlagebereich redaktionell aufbereitet sowie unabhängige Kauf- und Verkaufempfehlungen zur Verfügung gestellt.

Seit 2001 publiziert FUCHSBRIEFE ein Vermögensmanager-Ranking. Inzwischen wurden mehr als 300 Banken und unabhängige Vermögensverwalter in Deutschland und dem deutschsprachigen Ausland getestet.

Der Fuchs-Brokerreport, bei dem deutsche Brokerhäuser auf Herz und Nieren überprüft werden, wird zum 7. Mal veröffentlicht.

Unabhängiges Test-Design

Die Tests werden nach dem Prinzip des Mysterie-Shoppings durchgeführt. Das heißt, die Tester eröffnen Demokonten bei den Brokern und bewerten das Unternehmen dabei aus der Perspektive des Interessenten und potentiellen Kunden. Damit unterscheidet sich das Fuchs-Testdesign auch elementar von den vielen anderen Brokertests. Weder werden Broker im Vorfeld gefragt, ob sie an den Tests teilnehmen möchten, noch werden Kunden befragt. Die Broker können sich dem Test nicht entziehen oder ihre Teilnahme absagen. Die Tests werden von der Redaktion der Fuchsbriefe durchgeführt. In den Test einbezogen wurden ausschließlich Broker, die unter einer regulierten Börsenaufsicht stehen.

Vorgehensweise

Die Tester von den Fuchsbriefen haben bei insgesamt 31 Brokern Demokonten eröffnet. In Telefonaten, E-Mails sowie Chats mit Vertriebsmitarbeitern, ließen sie sich über die Angebote der Broker aufklären. Dabei wurde überprüft, ob Fragen zeitnah und kompetent beantwortet werden, ob der Kundensupport in deutscher Sprache verfügbar ist, welche Kosten anfallen und wie transparent die Gebührenstruktur ist. Anschließend wurden die Handels-Plattformen getestet und die Weiterbildungsangebote evaluiert.

Einen besonderes Anliegen war es den Testern in diesem Jahr herauszufinden, wie die Broker mit dem Hype Thema „Bitcoin / Kryptotrading“ umgehen.

Analysiert wurde …

  • das quantitative und qualitative Angebot: Produktvielfalt in Verbindung mit Ordertypen und Features. Die Stabilität der Handelssoftware und die Geschwindungkeit bei der Ausführung. Außerdem die Höhe der Gebühren und ob es einen Kapitalschutz gibt (mit 40 % gewichtet)
  • der Service und Support (mit 30% gewichtet)
  • die Fort- und Weiterbildungsangebote z.B. Webinare oder Seminare (mit 30% gewichtet)

Die Bestplazierten

WHSelfinvest
Wie im Vorjahr überzeugte WHSelfinvest die Tester auf der ganzen Linie. Der Broker punktet mit seinem hervorragenden Kundenservice, seiner hochprofessionellen Nanotrader-Handelsplattform (hier unser Test), zwei Kontomodellen und seinem breiten Produktangebot (CFDs, Aktien, Futures, strukturierte Produkte). Krypto-Trading wird von WH Selfinvest nicht angeboten. Grund dafür ist die unklare Regulierung und fehlende Handels-Überwachung. Für die Tester vom Fuchs-Report sticht dieses Argument und WH Selfinvest ist auch in 2018 die Broker-Benchmark!
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FXFlat
Auch FXFlat aus Ratingen überzeugte erneut die Fuchs-Tester. Für den Handel stehen vier Handelsplattformen mit unterschiedlichen Schwerpunkten zur Verfügung. Kunden können wählen, ob die Kontoführung in Deutschland oder in UK erfolgt (letztere ohne Abführung der Abgeltungssteuer). Das erfordert eine intensive Beratung, die der Kundenservice von FXFlat in unaufdringlicher Weise leistet. Auch Kryptowährungen können gehandelt werden. Abgerundet wird das Angebot von einem breiten Bildungsangebot mit vielen bekannten Referenten.
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CMC Markets
Im Vergleich zum Test des Vorjahres hat der britische Broker einen großen Sprung nach vorne gemacht und konnte sich in der Spitzengruppe der getesteten Broker positionieren. Hauptgrund war hier der stark verbesserte Kunden-Service. Das breite Produktangebot im Handel mit CFDs und Forexpaaren (allerdings kein Krypto-Trading) und die marktüblichen Konditionen fiel den Testern schon im Vorjahr positiv auf. Innovativ fanden die Tester zudem den täglichen Marktkommentar des CMC Analysten Jochen Stanzl auf Youtube.
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Fazit

Uns gefällt das besondere Test-Design des Fuchs-Reportes. Stößt es doch bei anderen Tests immer wieder auf, dass subjektive Kundenmeinungen als Gradmesser herangezogen werden. Entweder sollen Kunden/Leser/Nutzer ihren „Lieblingslings-Broker“ nennen oder zufällig ausgewählte User anhand von Befragungsbögen ein Ranking vornehmen. Im Gegensatz dazu setzt der Fuchs-Report auf ein Mystery-Shopping seiner erfahrenen Redakteure. Das ist zwar sehr zeitaufwändig, führt aber zu einem sehr genauen Abbild des Leistungsangebotes der getesteten Broker.

Interessant ist auch die „Ewige Bestenliste“, die der Fuchs-Report fortlaufend über alle Test-Jahre führt. Aus der Bestenliste kann gut abgelesen werden, welche Broker sich auf welchem Qualitäts-Niveau bewegen und ob diese auch konstant erbracht werden.

Der vollständige Report kann hier abgerufen werden. Auf über 30 Seiten gibt es nicht nur das aktuelle Ranking und die Bestenliste, sondern eine ausführliche Beschreibung der Testergebnisse für jeden der 31 getesteten Broker.

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