Marktkommentar von Carlo Alberto De Casa, Chief Analyst, ActivTrades

Die Wochen vergehen, aber das zentrale Thema an den Devisenmärkten bleibt immer das gleiche. Immer noch ist die Frage „Griechenland“ der entscheidende Punkt für die Marktteilnehmer mit einer breiten Palette von Lösungen für die Zukunft des Landes der Hellenen. Sie reichen von der Rettung über unterschiedliche Ideen für das Schuldenmanagement bis hin zu dem Szenario, das die Märkte am meisten erschreckt: dem Austritt Griechenlands aus dem Euro.
Wie dies vorhersehbar war, zahlt gerade die Einheitswährung den Zoll dafür und bleibt schwach gegenüber den wichtigsten Auslandswährungen. In der letzten Woche schwankte das Kursverhältnis zwischen Euro und US-Dollar um die 1,08 bis 1,10; der Dollar schloss direkt unterhalb der psychologisch wichtigen Marke von 1,10, nachdem der Kurs am Mittwoch noch das Minimum des letzten Monats im Bereich 1,082 nach unten gedrückt hatte.
Der Euro ist an den Devisenmärkten nicht die einzige schwache Währung. In der Tat setzt sich die expansive Geldpolitik von Abe und Kuroda fort, auch Abenomics genannt, die den Yen noch weiter nach unten gedrückt hat. Die japanische Währung hat in den letzten Sitzungen den niedrigsten Stand seit 12 Jahren gegenüber dem Dollar erreicht, die Quote liegt bei 124. Für den Yen ist dies eine gewollte Abwertung in erheblichem Ausmaß. So lag der Kurs zwischen Dollar und Yen noch vor drei Jahren in Bereich von etwa 80.
An der makroökonomischen Front wären die Daten vom BIP der USA zu nennen (für das erste Quartal 2015), die das US-Handelsdepartment mit -0,7% angab und die damit knapp über den Schätzungen der Analysten lagen, die einen Rückgang von 0,8% erwartet hatten.
Vom Gold kommen noch keine Anzeichen für eine Erholung. Es fiel in den letzten Börsensitzungen unter die Notierung von 1.200 und schloss am Freitag mit 1.190 USD pro Unze. Silber wird stattdessen mit 16,75 USD gehandelt, während Palladium um die 778 Dollar pro Unze gehandelt wird.
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