22. Januar 2013, 14:43

Hohe Schwankungen an den Aktienmärkten

Den Aktienmärkten fehlen weiterhin ausschlaggebende Impulse für einen weiteren Schritt nach oben. Heute werden vorerst einmal Gewinne realisiert und die Börsen notieren mit rotem Vorzeichen. Gold kann hingegen weiter Stärke zeigen.

Die 7.700 Punkte wurden heute im frühen Handel des DAX nach unten durchbrochen. Im weiteren Verlauf setze indes bereits wieder eine Erholung ein. Aktuell liegt der deutsche Leitindex auf einem Niveau von rund 7.714 Punkten. Der Dow Jones konnte gestern im Vergleich zum Vorwochenschluss nach anfänglichen Verlusten noch in die Gewinnzone drehen. Der Schlusskurs betrug 13.650 Punkte. Mit Spannung wird die Entwicklung in den USA am heutigen Tag erwartet.

Nachdem in der Vorwoche der Euro gegenüber dem US-Dollar noch an der Marke von 1,34 gekratzt hat, verliert die Gemeinschaftswährung wieder etwas an Dynamik. Der Euro kämpft derzeit, um das Niveau oberhalb von 1,33 US-Dollar zu sichern.

Am Rohstoffmarkt hat sich das Tempo etwas reduziert. Weiterhin scheinen jedoch harte Assets gefragt zu sein. Rohöl der Sorte WTI konnte zwischenzeitlich sogar die 96 US-Dollar je Barrel überspringen. Heute geht es dann allerdings auch etwas nach unten und der Kurs steht derzeit bei rund 95,90 US-Dollar. Gold gewinnt ebenfalls stetig an Wert und steuert ein Überwinden der 1.700 US-Dollar an. Derzeit kostet die Feinunze ca. 1.693 US-Dollar.

Zum Ende der aktuellen Woche laufen dann auch wieder bedeutende Wirtschaftsmeldungen ein, welche den Märkten neue Impulse verleihen könnten. Wie jeden Donnerstag ist der Blick auch diesmal wieder auf die Anträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA gerichtet. Die Prognose geht von einem Anstieg gegenüber der Vorwoche aus. Am Freitag folgen aus den USA Zahlen zu den Wohnungsverkäufen. Auch hier sehen die Experten eine leichte Steigerung. Für Deutschland von großer Bedeutung ist der Ifo-Geschäftsklimaindex. Die positive Stimmung hält hier an und so wird ein höherer Indexstand erwartet. Wie die Märkte die tatsächlichen Daten aufnehmen werden, ist die mit großer Spannung erwartete Frage.

Einige ayondo Top Trader haben das morgendliche Zwischentief genutzt, um sich erneut long zu positionieren. Bei Vielen zeigt sich jedoch noch eine abwartende Haltung. Die Kaufpositionen auf den Euro wurden ebenfalls deutlich reduziert.

Quelle: ayondo.com ? Follow your Top Trader

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