13. Juni 2018, 03:00

EURJPY Analyse: Interessantes Setup voraus?

(DailyFX.de – Düsseldorf) ? Zur Stunde taxiert der Broker IG den Euro auf 130,056 japanische Yen. Damit hat das Währungspaar EURJPY auf Tageskerzenbasis um 0,30 % hinzugewonnen, auf Wochenbasis steht bereits ein Plus von 1,0 % zu Buche.

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Kann der Euro sich gegen den Yen weiter behaupten?

Wie bereits in einigen der vorher gehenden Beiträgen erwähnt, stellt sich die charttechnische sowie die fundamentale Ausgangslage für einen kurz- bis mittelfristigen Trade, aus meiner persönlichen Sicht, im Währungspaar USDJPY als äußerst interessant dar. Dort wurde in dieser Woche bereits der charttechnische Ausbruch aus dem kurzfristigen Abwärtstrend bewerkstelligt. Schauen wir auf das Pair EURJPY, dann sieht die Lage so ähnlich aus, nur dass hier der kurzfristige Abwärtstrend/Korrekturtrend noch intakt ist.

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EUR/JPY Chart auf Tagesbasis

EUR/JPY Chart Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform

Wie der Chart auf Tageskerzenbasis oben deutlich macht, dürfte dieser kurzfristige Korrekturtrend am frühesten erst bei Kursen oberhalb von 131,50 Yen je Euro infrage gestellt werden. Erst bei Kursen oberhalb von 132,50 Yen je Euro wäre jedoch auch der 200-Tagedurchschnitt wieder überwunden. Der auf Wochenkerzenbasis identifizierbare sekundäre Aufwärtstrend wäre damit weiterhin bestätigt. Dieser konnte im Rahmen des aktuellen Korrekturtrends nicht beendet werden, wie der Chart auf Wochenkerzenbasis unten deutlich macht.

EUR/JPY Chart auf Wochennbasis

EUR/JPY Chart Wochenbasis

Quelle: IG Handelsplattform

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Impulse durch Notenbanken?

Fundamental betrachtet, könnte der Euro in dieser Woche einige Impulse seitens der EZB-Aussagen erlangen. So könnte diese etwas ?hawkisher? auftreten als allgemeinhin erwartet. Hawkish würden die Aussagen dann ausfallen, wenn bereits konkrete Aussagen zum Verlauf des sogenannten ?Taperings? gemacht werden. Also wenn der genau Pfad der reduzierten Anleihekäufe bekannt gegeben wird und Marktteilnehmer dadurch direkt Rückschlüsse auf den ersten Zinsanstieg im nächsten Jahr ziehen würden.

Yen dürfte von Seiten der US-Zinsen mehr Impulse bekommen

Von Seiten des Yen dürften eventuell nur wenig Impulse ausgehen, auch wenn am Freitagmorgen der Bank of Japan Zinsentscheid ansteht sowie auch im Falle der EZB, Inflations- und Wachstumsprognosen angepasst werden dürften. Der Yen wird derzeit aufgrund des Carry-Trade Verhaltens mehr durch die Zinsentwicklung in den USA beeinflusst als vom heimischen Markt. Dennoch, überraschende Statements sollte man nie ausschließen.

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Konjunkturelle Divergenz könnte geringer ausfallen als die geldpolitische

Die Zinsdifferenz spricht derzeit für einen stärkeren Euro gegen den Yen, was den längerfristigen Aufwärtstrend auf Wochenkerzenbasis bestätigt. Der Korrekturtrend, der sich in diesem Jahr etablierte, dürfte von Seiten der konjunkturellen sowie politischen Unsicherheiten innerhalb der EU-Zone begünstigt worden sein. Die konjunkturelle Komponente bleibt auch zum gegebenen Zeitpunkt weiter bestehen, wie die letzten Daten zeigten, das politische Risiko scheint sich aber zu verringern. Derweil sieht es in Japan konjunkturell zurzeit ebenfalls nicht sehr rosig aus.

Japan BIP-Wachstum

Japan BIP Wachstum

Quelle: IG Handelsplattform

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Beachten Sie bitte die Regeln des Risiko- und Moneymanagements und sichern Sie Positionen gegen evtl. Verluste ab.

Quelle: https://www.dailyfx.com/devisenhandel/fundamental/marktnachrichten/2018/06/12/EURJPY-Analyse-Interessantes-Setup-voraus.html

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