1. Juli 2022, 13:00

DE30 prallt im Bereich von 12.600-Punkten ab

  • Die europäischen Aktienmärkte werden etwas höher gehandelt

  • DE30 prallt vom 12.600-Punkte-Bereich ab

  • Siemens muss Abschreibungen in Höhe von 2,8 Milliarden Euro vornehmen

Europäische Aktienmarktindizes handeln am letzten Handelstag der Woche leicht höher. Wichtige Blue-Chip-Indizes aus Westeuropa wie der deutsche DAX oder der französische CAC legen um 0,3-0,4 % zu. Der spanische IBEX (SPA35) und der polnische WIG20 (W20) sind europäische Top-Performer, die jeweils über 1 % höher gehandelt werden. Der Wirtschaftskalender für heute ist vollgepackt mit Veröffentlichungen, die tendenziell nur geringe oder gar keine Auswirkungen auf die Märkte haben. Die Veröffentlichung der US-ISM um 15:00 Uhr BST kann jedoch zu einer gewissen kurzfristigen Volatilität führen

Quelle: xStation5

DE30 hat es geschafft, den Rückgang in das Gebiet von 12.600 Punkten zumindest vorerst zu stoppen. Der Index hat einigen Boden gutgemacht und die 12.840 Punkte getestet, markiert, konnte jedoch beim ersten Versuch das jüngsten lokale Tief nicht übertreffen. Das Überwinden dieser Hürde würde den Weg zu einem wichtigen kurzfristigen Widerstand öffnen – die Obergrenze einer lokalen Marktgeometrie bei 13.060 Punkten. Eine 23,6% ige Retracement des Abwärtszugs begann Anfang Juni bei leicht über 13.100 Punkten. Eine Pause über dem Bereich von 13.050-13.100 Punkten würde die kurzfristige Aussichten für die Bullen erhellen und den Weg für eine größere Wiederherstellungsbewegung freimachen.

Unternehmensnachrichten:

Siemens (SIE.DE) sagte, dass es eine Abschreibung in Höhe von 2,8 Milliarden Euro auf eine Beteiligung an Siemens Energy (ENR.DE) vornehmen wird, an der Siemens 35 % der Anteile hält. Die Abschreibung wird sich in den Ergebnissen des dritten Quartals des Geschäftsjahres (Kalender Q2 2022) widerspiegeln. Es wurde erwartet, dass das Unternehmen für das Quartal einen Nettogewinn von 1,5 Milliarden Euro ausweisen wird, aber wahrscheinlich einen Verlust ausweisen wird, wenn die Abschreibung enthalten ist.

TUI (TUI.DE) sagte, dass es gestern 671 Millionen Euro an staatlicher Covid-19-Hilfe oder 725 Millionen Euro einschließlich Zinsen zurückgezahlt habe. Das Unternehmen sagte, dass es während der Sommerperiode ein starkes Geschäft erwarte und hoffe, seine Bilanz weiter zu stärken und die Verschuldung zu reduzieren.

Moody's hat die Commerzbank (CBK.DE) von 'A1' auf 'A2' mit stabilem Ausblick herabgestuft. Die Ratingagentur sagte, dass die Kreditposition des Unternehmens nach wie vor stark sei, entschied sich jedoch aus technischen Gründen für eine Herabstufung des Ratings und sollte nicht als Verschlechterung der Fundamentaldaten der Bank angesehen werden.

Einschätzungen von Analysten

  • Grand City Properties (GYC.DE) wurde auf "Kaufen" bei HSBC hochgestuft. Kursziel auf 18,00 ? festgelegt

  • Bilfinger (GBF.DE) bewertete die Deutsche Bank mit ?Kaufen?. Kursziel auf 42,00 ? festgelegt

Bilfinger (GBF.DE) gehört nach einer ?Kauf?-Empfehlung der Deutschen Bank zu den deutschen Aktien mit der besten Wertentwicklung. Die Aktien werden heute über 4 % höher gehandelt und testen eine Widerstandszone, die unterhalb des 38,2 %-Retracements der Erholungsbewegung nach der Pandemie liegt (29,50 ?-Bereich). Ein Durchbruch nach unten würde den Weg für einen Test des nächsten Widerstands in der Reihe ebnen ? dem Swing-Bereich von 30,70 ?. Quelle: xStation5

„Dieses Material ist eine Marketingmitteilung im Sinne von Art. 24 (3) der Richtlinie 2014/65/EU des europäischen Parlaments und des Rates vom 15. Mai 2014 über Märkte für Finanzinstrumente sowie zur Änderung der Richtlinien 2002/92/EG und 2011/61/EU (MiFID II). Eine Marketingmitteilung ist keine Anlageempfehlung oder Information, die eine Anlagestrategie im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des europäischen Parlaments und des Rates vom 16. April 2014 über Marktmissbrauch (Marktmissbrauchsverordnung) und zur Aufhebung der Richtlinie 2003/6/EG des Europäischen Parlaments und des Rates und der Richtlinien 2003/124/EG, 2003/125/EG und 2004/72/EG der Kommission und der delegierten Verordnung (EU) 2016/958 der Kommission vom 9. März 2016 zur Ergänzung der Verordnung (EU) Nr. 596/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates im Hinblick auf die technischen Regulierungsstandards für die technischen Modalitäten für die objektive Darstellung von Anlageempfehlungen oder anderen Informationen mit Empfehlungen oder Vorschlägen zu Anlagestrategien sowie für die Offenlegung bestimmter Interessen oder Anzeichen für Interessenkonflikte, einschließlich des Bereichs der Anlageberatung im Sinne des Kreditwesengesetzes (KWG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. September 1998 (BGBl. I S. 2776), das zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 9. Dezember 2020 (BGBl. I S. 2773)

Die Marketingmitteilung wird mit größter Sorgfalt und Objektivität erstellt. Sie spiegelt die dem Autor zum Zeitpunkt der Erstellung bekannten Fakten wider und enthält keinerlei Bewertungselemente. Die Marketingmitteilung wird ohne Berücksichtigung der Bedürfnisse des Kunden und seiner individuellen finanziellen Situation erstellt und enthält keinerlei Anlagestrategie. Die Marketingmitteilung stellt kein Angebot zum Verkauf, Angebot, Abonnement, Einladung zum Kauf, Werbung oder Verkaufsförderung für Finanzinstrumente dar.

XTB S.A. und XTB S.A. German Branch haften nicht für Handlungen oder Unterlassungen eines Kunden, insbesondere für den Erwerb oder die Veräußerung von Finanzinstrumenten. XTB übernimmt keine Haftung für Verluste oder Schäden, einschließlich, aber nicht beschränkt, Verluste, die direkt oder indirekt auf der Grundlage der in dieser Marketingmitteilung enthaltenen Informationen entstehen können.

Für den Fall, dass die Marketingmitteilung Informationen zu Ergebnissen in Bezug auf die darin angegebenen Finanzinstrumente enthält, stellen diese keine Garantie oder Prognose in Bezug auf die zukünftigen Ergebnisse dar. Die Wertentwicklung in der Vergangenheit ist nicht unbedingt ein Hinweis und Indikator auf zukünftige Ergebnisse, und jede Person, die auf der Grundlage dieser Informationen handelt, handelt ausschließlich auf eigenes Risiko.“

Kommentare sind geschlossen.

Maximilian Wienke

Maximilian Wienke ist als Marktanalyst bei XTB Deutschland tätig. Er befasst sich mit Indizes, Devisen, Rohstoffen, Kryptowährungen und einzelnen Aktien. Der Zeithorizont ist dabei kurzfristig und richtet sich an Anleger mit einer moderaten oder spekulativen Risikoneigung.