21. Dezember 2012, 22:56

Dax vor Weihnachten im Minus – US-Haushaltsstreit: Lage verhärtet sich – GfK: Konjunktur trübt sich ein

Die Welt ist heute zwar nicht untergegangen, dafür hat sich der Dax mit einem moderaten Verlust von 0,47 Prozent in die Weihnachtspause verabschiedet. Der Schlusskurs lag bei 7.636,23. Die Gefahr der Fiskalklappe im US-Haushaltsstreit wird offenbar größer, weil sich die Republikaner untereinander nicht einig sind. Für Umsatz sorgte auch der Hexensabbat, da heute die Terminkontrakte auf Aktien und Indizes an den Terminmärkten ausliefen.

US-Haushaltsstreit: Lage verhärtet sich

Die sogenannte Fiskalklippe kommt näher und noch zeichnet sich keine Einigung zwischen Demokraten und Republikanern im US-Haushaltsstreit ab. Die Republikaner im Repräsentantenhaus sagten eine Abstimmung über den Spitzensteuersatz ab. Offenbar drohen vereinzelte Republikaner damit jegliche Steuererhöhungen abzulehnen. Sollte bis zum Jahresende keine Einigung zustande kommen, greifen im neuen Jahr automatisch Steuererhöhungen und Budgetkürzungen in Höhe von 600 Milliarden US-Dollar um die Staatsverschuldung zu begrenzen. Für die US-Wirtschaft wären die Folgen jedoch dramatisch.

GfK: Konjunktur trübt sich ein

Der GfK-Konsumklimaindex für den Januar hat sich leicht eingetrübt. Die Stimmung der Verbraucher sinkt um 0,2 auf 5,6 Punkte. Viele Verbraucher rechnen offenbar damit, dass die deutsche Wirtschaft in den nächsten Monaten eine schwierige Phase durchlaufen wird. Während die Konjunkturerwartung und die Anschaffungsneigung leicht zurückgehen, legt die Einkommenserwartung leicht zu. Viele Bürger haben offenbar auch verstärkt Angst um ihren Arbeitsplatz, weil in den Medien verstärkt von Entlassungen die Rede.

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