8. Januar 2013, 11:20

Dax unter Druck – Wallstreet zieht runter

Der deutsche Leitindex präsentierte sich bereits am Vormittag mit leichtem Abgabedruck. Im Zuge von Gewinnmitnahmen war zuvor schon der Nikkei mit einem Abschlag von 0,8 Prozent aus dem Handel gegangen. Nach der zurückliegenden, starken Handelswoche in den Vereinigten Staaten, ist der hiesige Aktienmarkt bis auf weiteres von Vorsicht und Zurückhaltung der Marktakteure geprägt. Zu den wenigen Gewinnern gehören Coba und Deutsche Bank, nachdem der Baseler Bankenaufsicht-Ausschuss  den Geldhäusern zusätzliche 4 Jahre und damit eine Frist bis 2019 einräumt, um ihre Liquiditätsreserven krisensicher auszustatten. Der Dax konsolidiert, wenngleich auf hohem Niveau. Schwach eröffnende US-Börsen erweisen sich in diesem Kontext als zusätzlicher Belastungsfaktor. Auch auf der anderen Seite des Atlantiks scheinen Anleger zunächst den morgigen Start der US-amerikanischen Berichtssaison abwarten zu wollen. Letztere wird traditionell durch den Aluminium-Giganten Alcoa eingeleitet. Konjunkturseitig standen heute keine potentiellen Impulsgeber auf der Agenda. Bei 7.718 Punkten notiert das deutsche Börsenbarometer derzeit 0,7 Prozent leichter.  

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