Spread

Mit Spread oder auch Geld-Brief-Spanne wird die Spanne zwischen Geld- und Briefkurs bezeichnet. Der Kauf eines CFDs oder eines anderen Marktinstrumentes erfolgt zum höheren Briefkurs. Der Verkauf wiederum erfolgt zum niedrigeren Geldkurs. Bei Aktien, Indizes und Rohstoffen wird der Betrag in Punkten gemessen, bei Forex Trades spricht man von Pips. Der Spread ist auch immer abhängig von der Liquidität im Basiswert. Basiswerte, die selbst einen illiquiden Handel aufweisen, handeln mit einem höherten Spread als liquidere Werte wie z.B. Indizes oder DAX Werte. Diese Geld- Brief- Spanne wird meist mit einem kleinen Risikoaufschlag in die Geld-Brief-Spanne des CFD oder eines anderen Marktinstrumentes hineingerechnet.

Variable oder feste Spreads

In Abhängigkeit vom CFD Anbieter können Spreads entweder variabel oder aber fest sein. Variable Spreads sind i.d.R. enger als feste, vergrößern sich jedoch in Phasen geringerer Liquidität. Für Trader mit längerfristigen Positionen stellt dies kein Problem dar, da sie einfach abwarten können, bis der Spread sich wieder verringert. Für aktive Trader jedoch, die auf Nachrichten traden oder die Kurse ?skalpieren?, könnte ein breiter werdender Spread jedoch drastischere Folgen haben. Ein weiterer Vorteil fester Spreads ist der Faktor Slippage, oder vielmehr die Eliminierung dessen. Unter Slippage versteht man im Börsenhandel den Effekt, der in Zeiten hoher Volatilität entsteht, wenn der Markt ?springt? und das vom Trader gesetzte Limit erst überschritten und dann wieder unterlaufen wird. Positionen werden dann zu für den Trader unvorteilhaften Konditionen geschlossen und oft wirkt sich die Slippage zu Gunsten des Brokers aus.

Daher gilt: Auch wenn feste Spreads auf den ersten Blick höher ausfallen als variable, so können sie doch in vielen Fällen vor unerwarteten Marktsprüngen schützen. Weitere Informationen zum Thema Spread finden Sie auf der Webseite des Brokers IG.

CFD Lexikon:

 


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