DAX fällt unter die Unterstützung – Fed ist einem Kurswechsel näher als gedacht

Die US-Notenbank ist einem geldpolitischen Kurswechsel näher als bislang erwartet. So lässt sich das Protokoll der letzten Sitzung des Gremiums zusammenfassen. Noch sind die Geldschleusen zwar weit geöffnet, aber sollte sich der Arbeitsmarkt weiter erholen, dürften die konjunkturstützenden Anleihekäufe zeitnah reduziert werden. Das lässt nun den 3. September zu einem wichtigen Tag für die Aktienmärkte werden. Dann werden die US-Arbeitsmarktdaten für den Monat August veröffentlicht.

Fängt die US-Notenbank an, den Geldhahn zwar langsam, aber eben zuzudrehen, verliert eine der Triebfedern für die steigenden Kurse der vergangenen 18 Monate an den Börsen an Kraft, während gleichzeitig nicht klar ist, mit welcher Dynamik die Wirtschaft weiterwachsen kann. Zu alledem steigt die Inflation, was das ungünstige Umfeld für Aktien komplettiert. Der Bullenmarkt der vergangenen anderthalb Jahre steht damit vor einer harten Bewährungsprobe.

Der Deutsche Aktienindex hat heute Morgen seine 200-Stunden-Linien nach unten durchbrochen, die seit Anfang August stützend auf den Kurs wirkten und grundsätzlich den Ausbruch auf eine neue Bestmarke ermöglichten. Nun geht es erneut um den Test des alten Allzeithochs bei rund 15.800 Punkten. Diese Unterstützung wird von technisch orientierten Investoren kurzfristig als wichtige Marke beachtet. Darunter könnte es sehr schnell sehr ungemütlich werden.

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Jochen Stanzl

Jochen Stanzl ist Chef-Marktanalyst bei CMC Markets in Frankfurt. Davor war er über 15 Jahre bei der BoerseGo AG als Finanzmarktanalyst tätig.