Investment-Trends: 2017 Deutschland CFD & FX Studie

investment trends logoErgebnisse der 2017 Studie des internationalen Marktforschungsinstitut Investment Trends für den deutschen CFD- und Forex-Markt. Die Studie basiert auf einer Umfrage von mehr als 7,000 Tradern und Investoren, die im März 2017 stattgefunden hat.

  • Trotz relativ niedrigerer Volatilität ist die Anzahl der CFD-Trader weiter gestiegen
  • Die Regulierung des CFD-Handels ist für Trader bei der Wahl des Brokers in den Vordergrund gerutscht
  • Trader wechseln ihren Broker immer seltener. Dennoch hat sich der Wettbewerb um Hauptkonten verschärft
  • CMC Markets bleibt Marktführer in Deutschland
  • WHSelfInvest bei Kundenzufriedenheit vorn

Trotz des relativ ruhigen Jahres steigt die Zahl der CFD-Trader weiter an

Trotz der hohen Volatilität zur Zeit des Brexit-Referendums und der US-Präsidentschaftswahl ist der Durchschnittswert des VIX S&P 500 in den zwölf Monaten bis März 2017 um fünf Punkte gefallen. Dies verdeutlicht die globale Volatilitätsflaute im Rest des Jahres.

Mit 53.000 Personen, die in diesem Zeitraum einen Trade getätigt haben, ist die Anzahl der aktiven CFD-Trader weiter um 6% angestiegen. Obwohl die Zahl der FX-Trader leicht rückläufig war (-2%), ist der CFD/FX-Gesamtmarkt von 60.000 individuellen Tradern im Mai 2016 auf 62.000 im März 2017 gewachsen.

?Der deutsche OTC-Markt für Hebelprodukte hat sich trotz der Herausforderung der geringen Volatilität gut gehalten?, so Dr. Irene Guiamatsia, Forschungsleiterin bei Investment Trends. ?Dieses Ergebnis wurde auch trotz der herausragenden Entwicklung des DAX (+21% in diesem Zeitraum) erreicht, da herkömmliche Wertpapiere in guten Zeiten eine attraktive Alternative zum Handel mit gehebelten Derivaten bieten können. Ein weiterer Anstieg im Aktienmarkt könnte das Wachstum dieser Derivaten weiterhin dämpfen.?

Im März 2017 hat die Zahl derjenigen, die in den kommenden 12 Monaten ihren allerersten CFD-Trade tätigen wollen, mit 11.000 einen Tiefststand erreicht. Broker werden außergewöhnlich starke Konversionsraten erzielen müssen, um den Zufluss neuer Kunden aus den Vorjahren beizubehalten.

Die Regulierung des CFD-Handels ist für Trader bei der Wahl des Brokers in den Vordergrund gerutscht

In Vorfeld von MiFID2 Anfang 2018 haben die BaFin und andere europäische Aufsichtsbehörden die Überprüfung des gehebelten Handels mit OTC-Derivaten weiter erhöht. Als Resultat spielt die zuständliche Aufsichtsbehörde eine sehr viel wichtigere Rolle als in den Vorjahren, insbesondere bei der Wahl des Brokers. Mehr als ein Drittel (36%) der Trader, die zum ersten Mal traden, wählen ihren Broker weil dieser ?von einer vertrauenswürdigen Behörde reguliert wird?. Im Vergleich dazu war dies bei nur 17% der neuen Trader im letzten Jahr ausschlaggebend.

Obwohl Regulierung nun ein sehr wichtiger Faktor in der Brokerwahl ist, gibt es noch keinen starken Heimvorteil für deutsche CFD-Broker. Die Hälfte der Trader, die schon seit mindestens fünf Jahren im Markt aktiv sind, wären bereit einen CFD-Broker zu wählen der außerhalb Deutschlands reguliert ist, solang dieser mehr Vorteile anböte als BaFin-regulierte Broker.

Trader wechseln ihren Broker immer seltener. Dennoch hat sich der Wettbewerb um Hauptkonten verschärft

Der Anteil der CFD-Trader, die den Broker gewechselt haben, ist zum dritten Jahr in Folge gefallen. Nur 13% der aktiven Trader haben ihren Broker verlassen, um bei der Konkurrenz weiter zu handeln. Im Vorjahr waren es noch 17%. Dennoch ist die durchschnittliche Zahl der Depots pro Trader in den letzten Jahren auf zwei gestiegen.

?Deutsche Trader sind immer häufiger bereit ihr Konto bei ihrem Broker weiter offen zu halten, nachdem sie die Handelsaktivität mit einem neuem Broker weitergeführt haben?, so Dr. Guiamatsia.
Diese Marktlage in der Trader ein Haupt- und ein Nebenkonto haben wird bestehen bleiben, da lediglich 15% der Trader mit mehreren Depots diese aus Untätigkeit weiterführen. Der Wettbewerb um Hauptkonten wird sich dementsprechend weiter verschärfen. Broker müssen daher ihren Service kontinuierlich verbessern, um einen größeren Anteil des Handelsvolumens ihrer Kunden zu gewinnen.

CMC Markets bleibt Marktführer in Deutschland

Mit einem Marktanteil von 14 Prozent sei CMC Markets weiterhin der größte CFD- und Forex-Anbieter in Deutschland nach der Zahl der Kunden. Im Geschäft mit aktiven Kunden konnte CMC Markets seinen Marktanteil von 14 auf 19 Prozent ausbauen. Die Markenbekanntheit von CMC Markets soll bei 60 Prozent liegen. >> zum Profil von CMC Markets

WH SelfInvest mit den zufriedensten Kunden

WH SelfInvest führt in der Gesamtzufriedenheit der Kunden und belegt in der Mehrzahl der getesteten Servicekategorien den ersten Platz. In neun Kategorien hat WH SelfInvest das beste Ergebnis erzielt: Qualität der Orderausführung ? Kundenservice ? Funktionen der Trading-Plattform ? Auswahl an Instrumenten und Währungen ? Tools zum Risikomanagement ? Stabilität der Trading-Plattform ? Trading-Ideen und Strategien ? Ausbildungsprogramme ? Charting. >> zum Profil von WHSelInvest

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.