13. März 2013, 13:35

Gekko Global Markets – DAX verweigert

Die Verweigerungshaltung geht weiter. Der DAX verhält sich seit Beginn der Woche wie ein bockiges kleines Kind. Er bleibt stehen und will den Grund nicht verraten warum er sich nicht mehr bewegt. Die Handelsspanne ist extrem gering und daher ist auch die Volatilität im VDAX-New wieder deutlich gesunken, liegt nur noch bei 15 Zählern. Damit kann man davon ausgehen, dass ein Ausbruch über 8000 oder unter 7930 Punkte doch eine größere Marktbewegung nach sich ziehen würde. Die Vorgaben heute früh sind eindeutig: Vom Dow kommt exakt eine Null-Performance, der Nikkei dagegen korrigiert auf 12240 Zähler, verliert weiter an Boden.

 
Italien im Blick
 
Der Euro kämpft um 1,30 Dollar und tut sich auch gegen die anderen Währungen weiter schwer. Gegen den australischen Dollar kommt er kaum über 1,26 voran, gegen den Franken liegt er immerhin wieder bei 1,2337. Heute wird mit Spannung die erste große Anleiheauktion der Italiener nach der Wahl erwartet. Dabei will man Bonds mit längerer Laufzeit versteigern und somit erstmals seit der Abstufung durch die Ratingagentur Fitch am Markt aktiv werden.
 
Keine Prognose
 
Erst die Schwierigkeiten im operativen Geschäft, dann die Kürzung der Dividende – schon 2012 war für E.ON-Aktionäre ein trauriges Jahr und nur für Short-Investoren ein Gelungenes. Nun gibt es heute auch keine Prognose für das Jahr 2014, Vor Steuern will E.ON 2013 9,2 bis 9,8 Milliarden verdienen. Letztes Jahr hat man nach allen Kosten 2,2 Milliarden verdient, erhöht die Dividende nun auf 1,10 Euro. Dies war schon bekannt, insofern dürfte dem Markt wenn überhaupt die fehlende Prognose für das kommende Jahr übel aufstoßen.
 
Endlich Konjunkturdaten
 
Bisher war in dieser Woche überhaupt nichts zu holen in Sachen Konjunkturdaten, nun geht es los. Heute kommt eine Stunde früher als sonst aufgrund der früheren Handelseröffnung in den USA der MBA-Hypothekenindex um 12 Uhr. Danach geht es um 13.30 Uhr weiter mit den Einzelhandelsumsätzen, den Ein- und Ausfuhrpreisen für Februar und dann um 15 Uhr mit den Lagerbeständen für Januar, geschätzt auf bis zu 0,6 Prozent Anstieg. Final wartet dann noch der Ölmarktbericht der Woche, der bei rückläufigen Lagerbeständen die sanfte Erholung bei WTI vor allem und Brent als Nebeneffekt unterstützen könnte.  Die Kurse heute früh: 92,67 und 109,37 Dollar, damit ein rückläufiger Spread von knapp 17 Dollar. 

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