25. März 2013, 23:05

Dax schwächer – Wirtschaftsweise erwarten nur noch Miniwachstum – Apple-Produzent Foxconn mit Milliardengewinn

Nachdem der Dax heute mit einem deutlichen Plus in den Tag starten konnte, drehte er im Laufe des Tages ins Minus und beendete den Handelstag bei 7.870,90 Punkten (-0,51%). Für Begeisterung sorgte zunächst die Einigung in der Zypern-Krise. Nach Informationen des Staatsrundfunks werden die Banken bereits wieder am Dienstag öffnen. Am Nachmittag wurde dann aber bekannt, dass die fünf Wirtschaftsweisen nur mit einem minimalen Wachstum in Deutschland rechnen.

Wirtschaftsweise erwarten nur noch Miniwachstum

Die fünf Wirtschaftsweisen rechnen für Deutschland im laufenden Jahr nur noch mit einem minimalen Wirtschaftswachstum. Wegen des schwachen Schlussquartals revidierte der Sachverständigenrat seine Konjunkturprognose von 0,8 Prozent Wachstum auf 0,3 Prozent herab. Für Unterstützung dürfte lediglich die Nachfrage aus dem Inland sorgen: Insbesondere die privaten Konsumausgaben sollten sich robust entwickeln, so die Einschätzung der Wirtschaftsweisen.

Apple-Produzent Foxconn mit Milliardengewinn

Apples wichtigster Auftragshersteller Foxconn hat im vergangenen Jahr einen Milliardengewinn erzielt. Durch die Produktion, unter anderem von iPhones und iPads, verdiente das taiwanische Unternehmen 94,8 Milliarden Taiwan-Dollar. Das entspricht umgerechnet 2,4 Milliarden Euro und damit 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Umsatz kletterte auf den Rekordwert von 3,9 Billionen Taiwan-Doller – umgerechnet 101,3 Milliarden Euro. Neben Apple fertigt Foxconn auch für andere Elektronik-Konzerne wie Dell, HP und Sony.

Nachdem Foxconn in der Vergangenheit wegen des Vorwurfs schlechter Arbeitsbedingungen in die Kritik geriet, verbesserte das Unternehmen in mehreren Schritten die Bezahlung der Arbeiter.

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