29. August 2012, 17:27

Dax schwächer – US-Ölbestände steigen um 3,8 Millionen Barrel – US-Wirtschaft wächst stärker als erwartet – Continental und Lanxess wohl bald im DAX – Heinz steigert Gewinn und übertrifft Erwartungen

Der Dax zeigt sich im bisherigen Handelsverlauf etwas schwächer und notiert aktuell bei 6.994,81 Punkten (-0,11%).

US-Ölbestände steigen um 3,8 Millionen Barrel

Wie die US-Energiebhörde Energy Information Administration (EIA) mitteilte, stiegen die Rohöllagerbestände in der Vorwoche um 3,8 Millionen Barrel. Steigende Lagerbestände deuten erfahrungsgemäß auf eine schwächere Nachfrage hin. Die Benzinvorräte nahmen jedoch um 1,5 Millionen Barrel ab.

US-Wirtschaft wächst stärker als erwartet

Die größte Volkswirtschaft der Welt ist im zweiten Quartal stärker gewachsen als erwartet. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) legte um 1,7 Prozent zu, nachdem erste Prognosen noch von einem Wachstum um 1,5 Prozent ausgingen.

Im ersten Quartal wuchs die US-Wirtschaft noch um 2,0 Prozent.

Continental und Lanxess wohl bald im DAX

Am 5. September entscheidet die Deutsche Börse über die Auf- und Absteiger für den Deutschen Aktienindex DAX. Die Entscheidung wird anhand der Kriterien Börsenwert der Aktien in Streubesitz und Börsenumsatz getroffen.

Als gesetzt für den Aufstieg gilt dabei der Autozulieferer Contintenal, da sich der Aktienkurs nach dem Übernahmevorstoß durch Wettbewerber Schaeffler wieder erholt hatte. Auch der Chemiekonzern Lanxess dürfte sich einen Platz in der ersten Börsenliga sichern. Vom Abstieg in den MDax bedroht sind Metro und MAN.

Heinz steigert Gewinn und übertrifft Erwartungen

Der US-Lebensmittelkonzern H.J. Heinz konnte im ersten Quartal die Erwartungen übertreffen. Heinz konnte dabei von einer ganzen Reihe an günstigen Entwicklungen profitieren: Dem Wachstum in den Schwellenländern, erfolgreich am Markt durchgesetzte Preiserhöhungen, eine gesteigerte Produktivität und einer geringere Steuerbelastung.

Durch negative Währungseffekte nahm der Umsatz um 1,5 Prozent auf 2,79 Milliarden US-Dollar ab. Der Nettogewinn legte jedoch von 226,1 Millionen US-Dollar (70 Cent je Aktie) im Vorjahr auf 258 Millionen US-Dollar (80 Cent je Aktie) zu.

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