13. August 2013, 18:06

Dax nach guten Bilanzen im Plus – K+S verdient weniger

Die mehrheitlich gut ausgefallenen Unternehmenszahlen und Konjunkturdaten führten heute zu einer positiven Stimmung am Aktienmarkt. Der Dax schloss deutlich fester bei 8.415,76 Punkten (+0,68%).

ZEW-Konjunkturindikator über den Erwartungen

Der Konjunkturindikator des Mannheimer Zentrum für Europäische Wirtschaftsforderung (ZEW) fiel deutlich besser aus als erwartet. Im Juli stieg der ZEW-Index um 5,7 Punkte auf 42,0 Zähler. Die Analysten hatten im Vorfeld lediglich einen Anstieg auf 40 Punkte erwartet. Der deutliche Anstieg hängt laut dem ZEW-Präsidenten Clemens Fuest mit dem sich abzeichnenden Ende der Rezession in einigen wichtigen Euro-Staaten zusammen. Darauf deuten auch die fallenden Renditen für spanische und italienische Staatsanleihen hin.

Kalipreise: K+S verdient weniger

Der Kasseler Bergbaukonzern K+S hat im zweiten Quartal weniger verdient als im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis ging um 25,7 Prozent auf 162,6 Millionen Euro zurück, wie das Unternehmen am Morgen mitteilte. Analysten waren im Durchschnitt von 165 Millionen Euro ausgegangen. Ein wichtiger Grund für das rückläufige Ergebnis war der gesunkene Kalipreis: Während man im Vorjahresquartal noch 457,70 US-Dollar je Tonne erlösen konnte, waren es im abgelaufenen Quartal nur noch 401 US-Dollar je Tonne.

Der K+S-Chef Norbert Steiner sieht jedoch keine unmittelbaren Auswirkungen nach der Kündigung des russisch-weißrussischen Kali-Kartells BPC durch den Weltmarktführer Uralkali. Der Branchenprimus hatte einen Kali-Preis von 300 US-Dollar je Tonne vorhergesagt, was K+S wohl weiter unter Druck bringen würde.

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