31. Mai 2012, 11:30

Dax leicht erholt – Spanien, Irland und US-Konjunkturdaten im Fokus

Nach den herben Verlusten zur Wochenmitte präsentiert sich der deutsche Aktienmarkt im frühen Handel etwas fester. Die Sorge um die weiter eskalierende Schuldenkrise in der europäischen Währungsunion hatte die heimischen Aktienindizes auch am gestrigen Handelstag schwer belastet. In diesem Kontext macht vor allem Spanien das meiste Kopfzerbrechen. Die viertgrößte Volkswirtschaft der Eurozone hat neben der Rezession mit einem angeschlagenen Bankensektor zu kämpfen, dessen Kapitalbedarf – nach der geplatzten Preisblase am Immobilienmarkt – zuletzt immer größere Dimensionen angenommen hat. Neben diversen Konjunkturdaten aus den USA (ADP-Arbeitsmarktbericht, Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, BIP und Einkaufsmanagerindex Chicago) und Deutschland (Einzelhandelsumsätze, VDMA-Auftragseingang, Arbeitsmarktzahlen) wendet sich der Blick hiesiger Anleger im weiteren Handelsverlauf nach Irland. Der westlichste Teilnehmer der Europäischen Währungsunion stimmt heute über den Fiskalpakt ab, der die Euro-Mitglieder an eine nachhaltigere Haushaltspolitik binden soll.

Zur aktuellen Stunde notiert der Dax bei 6.318 Punkten 0,6 Prozent im Plus. (MDax: plus 0,3 % / TechDax: plus 0,5 %). Der Euro Stoxx gewinnt 0,8 Prozent auf derzeit 2.133 Zähler. Die Europäische Gemeinschaftswährung notiert bei 1,2422 US-Dollar 0,4 Prozent fester. Gold legt 0,2 Prozent auf 1.566 US-Dollar pro Unze zu.

 

 

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