15. Mai 2013, 17:53

Dax im Seitwärtsschritt – Schwache Konjunkturdaten deckeln Aufwärtsbewegung

Überraschend schwache Konjunkturdaten von beiden Seiten des Atlantiks sorgen zur Wochenmitte für einen vorläufigen Stillstand im deutschen Aktienindex, nachdem freundliche Vorgaben aus Asien und den USA den Dax im frühen Handel noch auf ein neues Allzeithoch gehievt hatten. In Folge der jüngsten Nachrichten von der Konjunkturfront sortiert sich das hiesige Börsenbarometer vorerst seitwärts ein und pendelt um seinen Vortagesschluss.

Schwächer als erwartet ausgefallene Daten zur Wirtschaftsentwicklung in der Eurozone wurden am Nachmittag durch enttäuschende Makrozahlen aus Übersee komplettiert. So drehte der Frühindikator für das Verarbeitende Gewerbe im US-Bundesstaat New York im Monat Mai wieder ins Minus. Statt der Zielprognose von 4,0 wies der Empire State Index einen Wert von minus 1,4 aus. Zudem blieben die Kapazitätsauslastungs- und Produktionsergebnisse der US-amerikanischen Industrie hinter den Erwartungen zurück. Den deutschen Aktienindex scheint dies jedoch nicht weiter beeindrucken zu können. Bis auf weiteres sichert die, durch die weltweit wichtigsten Zentralbanken, expansiv zur Verfügung gestellte Liquidität nach unten ab.

Bei derzeit 8.356 Punkten kann sich der Dax wieder ein wenig gen Norden absetzen und notiert 0,2 Prozent fester. Gold und US Crude Oil geben dagegen kräftig nach. Während das Edelmetall momentan unter die Marke von 1.400 USD rutscht (minus 2,2 Prozent bei 1.395 USD/Unze), verliert das schwarze Gold 1,9 Prozent auf 92,40 USD. Die schwachen BIP-Daten aus der Eurozone bugsieren wiederum die Europäische Gemeinschaftswährung unter die Marke von 1,29 USD. Zur aktuellen Stunde notiert der Euro bei 1,2864 USD 0,5 Prozent leichter.   

 

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