31. Mai 2013, 17:09

Dax grenzt Verluste ein – Gemischte Konjunkturdaten zum Wochenausklang

Der deutsche Aktienindex kann seine Verluste im Handelsverlauf sukzessive eingrenzen, nachdem er zeitweilig bereits bis knapp unter 8.300 Punkte nachgegeben hatte. Auf hohem Kursniveau nimmt die Nervosität damit weiterhin zu. Nach Erreichen des Allzeithochs von 8.557 Punkten wechseln sich seit 10 Handelstagen Rücksetzer und Erholungsphasen bei hoher Vola nahezu täglich ab.

Neben kurzfristigen Gewinnmitnahmen sorgten am heutigen Vormittag vor allem schwächer als erwartet ausgefallene Konjunkturdaten aus der Eurozone für Abgabedruck. Während in Deutschland überraschend gefallene Einzelhandelsumsätze im April auf die Stimmung drückten, wartet die Eurozone im letzten Monat mit einer Arbeitslosenquote auf Rekordniveau (12,2 Prozent) auf.

Am Nachmittag wechselte der Fokus dann auf die neue Welt, wo ebenfalls diverse, potentielle Impulsgeber auf der Agenda standen. Den Anfang machten frische US-Konsumzahlen. Dabei verbuchten die im Monatsvergleich erhobenen Privatausgaben in den Vereinigten Staaten im Monat April einen Rückgang von 0,2 Prozent, während Prognosen zuvor noch einen Anstieg um 0,1 Prozent vorhergesagt hatten. Dagegen klettert der Einkaufsmanagerindex aus Chicago unerwartet stark auf 58,7 Zähler. Im Vorfeld war lediglich ein Wert von 50,5 Punkten erwartet worden. Überraschend deutlich hat sich auch die Stimmung der US-Konsumenten aufgehellt. Das von der Universität Michigan ermittelte Verbrauchervertrauen verbesserte sich von 76,4 Punkten im April auf 84,5 im Mai. Der Konsens lag zuvor bei 83,7 Zählern.   

Zur Stunde notiert der Dax bei 8.365 Punkten 0,4 Prozent schwächer. Der Euro verliert dagegen 0,6 Prozent auf derzeit 1,2966 US-Dollar. Gold gibt um 1,2 Prozent auf momentan 1.396 US-Dollar pro Unze nach.  

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