11. Januar 2013, 11:33

Dax fest – Vorgaben aus Nippon und den USA stützen

Freundliche Vorgaben aus den Vereinigten Staaten und Japan sorgen auch im Dax für einen festen Handelsstart zum Wochenausklang.  Für die feste Tendenz zeichnen sich neben erfolgreichen Anleiheauktionen seitens Spanien und Italien vor allem der Zinsentscheid der Europäischen Zentralbank verantwortlich. So hält EZB-Chef Mario Draghi den Leitzins nicht nur auf seinem bisherigen Rekordtief, sondern sieht auch die Konjunktur im Euroraum mittelfristig auf Erholungskurs.

Zudem stützen überraschend positive Konjunkturdaten die Stimmung an den Aktienmärkten. China kann in diesem Kontext mit starken Außenhandelsdaten überzeugen: Exporte (plus 14,1 Prozent) wie Importe (plus 6 Prozent) stiegen im Jahresvergleich signifikant an und liegen damit deutlich oberhalb der Markterwartungen. Als Belastungsfaktor fungieren dagegen frische Inflationsdaten aus den Reich der Mitte. Neuerlichen Rückenwind dürfte andererseits ein milliardenschweres Konjunkturpaket der japanischen Regierung verleihen. In der Eurozone machen derweil die Zahlen zur französischen Industrieproduktion Hoffnung. Letztere kletterte im November um 0,5 Prozent zum Vormonat; der Konsens lag zvor bei einem Plus von nur 0,1 Prozent. Im frühen Handel notiert der deutsche Aktienindex bei derzeit 7.722 Punkten 0,2 Prozent fester.

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