26. Juni 2012, 17:06

Dax dreht in die Verlustzone – Schwache Auktion spanischer Kurzläufer belastet

Nach einem denkbar schlechten Wochenauftakt kann der deutsche Aktienmarkt im frühen Dienstag-Handel zunächst etwas Boden gut machen. Am gestrigen Tag hatte der deutsche Letindex um die 2 Prozent  abgegeben. Dem Abverkauf schlossen sich dann auch die US Börsen an. Der US Leitindex DowJones verließ den Handel ebenfalls mit einem Minus von 2 Prozent. Ob die derzeitige Erholungbewegung bloß ein technisches Intermezzo darstellt oder sich nachhaltiger ausgestalten kann, bleibt abzuwarten. Aktuell kommt der Deutsche Leitindex bereits wieder zurück und gibt seinen Aufschlag gänzlich ab. Auslöser ist eine schwach verlaufene Auktion kurzlaufender Geldmarkttitel Spaniens.

Konjunktursorgen und europäische Schuldenkrise dürften auch weiterhin für große Nervosität und damit hohe Volatiltät sorgen. Übertreibungen nach oben und unten sind vor diesem Hintergrund nicht außergewöhnlich. Zudem dürfte mancher Investor den am Donnerstag startenden EU-Gipfel an der Seitenlinie abwarten. Entsprechend dünn fallen derzeit die Umsätze aus. Die Erwartungen an das Treffen der Staats- und Regierungschefs sind allerdings gering. Die Bonitätsabstufung spanischer Kreditinstitute seitens Mood y’s wiederum kam nicht wirklich überraschend und hat aus diesem Grund kaum Auswirkungen auf das Kursgeschehen. Am Nachmittag wendet sich der Blick auf Konjunkturdaten aus den USA. Hier stehen dann die Publikation des Case-Shiller-Hauspreisindex für April und das Verbrauchervertrauen für Juni auf der Agenda.

Am späten Vormittag notiert der Dax bei 6.123 Punkten 0,2 Prozent schwächer. Der EuroStoxx liegt bei derzeit 2.124 Zählern 0,3 Prozent hinten. Die Europäische Gemeinschaftswährung verbilligt sich um 0,1 Prozent auf 1,2488 US-Dollar. Die Unze Gold präsentiert sich bei aktuell 1.583 US-Dollar nahezu unverändert.

 

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