28. Juni 2013, 18:26

Bedrohliche Großwetterlage – Dax kann die 8.000 Punkte-Marke nicht nachhaltig behaupten

Nachdem der deutsche Leitindex aufgrund der positiven Vorgaben aus Übersee durchaus positiv in den Handel starten konnte und bereits kurz nach Börseneröffnung die psychologische Hürde von 8.000 Zählern durchbrechen konnte, scheinen die schlechten Nachrichten aus China und den USA weiter für Kopfzerbrechen bei den Anlegern in Deutschland zu sorgen.

 

Trotz der Aussagen eines Sprechers der chinesischen Notenbank, dass die Liquiditätsrisiken innerhalb des chinesischen Bankensektors unter Kontrolle seien, scheint die Angst vor einer möglich Bankenkrise im Lande des Wirtschaftsgiganten China weiter für Unruhe zu sorgen. Weiterhin macht es den Anschein, dass die Nachwirkungen der Rede des US-Notenbankchefs Ben Bernanke in der vergangenen Woche noch nicht gänzlich aus den Köpfen der Anleger verschwunden sind. Eine mögliche Änderung der Marschrichtung in Sachen lockerer Geldpolitik könnte verheerende Folgen mit sich führen.

 

Der Dax ging am Nachmittag wieder auf Sinkflug und notiert derzeit einen Prozent im Minus bei 7.913 Punkten. Die Goldunze verbilligt sich um 0,7 Prozent unter 1.200 US-Dollar auf 1.192 US-Dollar. Die europäische Gemeinschaftswährung scheint weiterhin auf Richtungssuche zu sein und quotiert unverändert bei 1,3018 US-Dollar.

 

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